Aber ach, was schreibe ich hier kaum vier Tage nach Veröffentlichung des Themas den Thread - es sind schon zwei Geschichten eingetroffen! Wie macht ihr das? Herr Maas, Frau Mistress?

Danke + sonnige Grüße 
( na gut, vielleicht ist robert einen hauch näher dran als alle anderen)
Der Text kommt so leicht daher und ich wundere mich, wieso ich die Vorgaben als so schwierig betrachtet habe. Der Text hat doch die Vorgaben zu 100% erfüllt, oder? Ich habe jeden einzelnen Satz mehrfach nach Gefühlen und interpretierten Gedanken "untersucht", aber da ist nix
Das einzige was ich aus dem Thema vermisse, ist das "darf" - "Niemand DARF denken", das habe ich jetzt so nicht wiederfinden können. Und "der Text kommt so leicht daher" ist übrigens mit keiner negativen Wertung verbunden, im Sinne von "anspruchslos". Der Text wirkte auf mich einfach sehr souverän, jedes Wort genau plaziert und durchdacht, alles angenehm dosiert und unkompliziert. Hinsichtlich der Vorgaben für mich ein wunderbares Anschauungs- und Lehrstück, was mich motiviert es nocheinmal zu versuchen. Wenn ich das als Newbie sagen darf:
) sagt, naja, irgendwie wie ein französischer Film, es passiert so wenig!
Ist aber wirklich so, denn "man" stutzt, überlegt, zweifelt u.U. an seiner Intelligenz... und ICH habe es dann gegoogelt

) weg von einem eher neutralen und allwissenden zu einem persönlichen und mit der Protagonistin enger verwobenen und ich muss zugeben, das gefiel mir weniger gut. Hinzu kommt, dass man, nachdem man die Situation und die überraschende Idee der Klinik verstanden hat, irgendwie nur noch durch den Text begleitet wird. Ich hatte merkwürdigerweise nicht das Gefühl, dass da noch etwas Phänomenales kommt. Und auch wenn am Ende doch noch mal etwas Phänomenales kommt, ich hatte irgendwie zuviel Zeit, mich darauf vorzubereiten. 
Ich bin hin- und hergerissen zwischen „Ich hätte es gerne noch einen Ticken detaillierter gehabt“ und „Nö, steht alles drin, was wichtig ist“. Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor dieser dann doch intensiven Beschreibung weniger Sekunden, das ist nicht so ohne und bedarf einer großartigen Vorstellungskraft.
mit Herz für Herrn S. aus B. für einen handgeschriebenen Brief... hat mich sehr happy und stolz gemacht!
. Wurst. Auf jeden Fall brennts und es geht rund. Die Sätze sind plötzlich entsprechend kurz, die Wortwahl dabei präzise genug um das Bild zu malen und man kommt erst am Ende wieder zum Stehen, als der Übersetzer mit der Folie raschelt. Und auf dem hektischen Weg hat man das Gefühl, dass alles am richtigen Ort war. Das muss man erstmal schaffen. Und auch die kleinen Übersetzungen sind gekonnt in den Text reingewebt. Hach.

Was soll jetzt mit der Katze passieren? Vergraben? Oder einfach nur vom Bett werfen? Ich bemerke, dass mir auch das egal und im Grunde keinen weiteren Gedanken wert ist.
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